Den Gymnasien in Einsiedeln, Immensee und Ingenbohl droht mittelfristig das Aus, wenn die Beiträge des Kantons nicht angepasst werden.

Der Regierungsrat erarbeitet in nächster Zeit einen Vorschlag für ein neues Abgeltungssystem. Unterschreiben Sie unseren Appell an den Regierungsrat für eine faire und gerechte Finanzierung.

1929/2000

Appell: Für eine faire Finanzierung der privaten Mittelschulen

Das attraktive Mittelschulangebot erhalten

Sehr geehrte Mitglieder des Regierungsrats

Die privaten Mittelschulen haben im Kanton Schwyz eine über 150-jährige Tradition, auf die wir stolz sind. Bis 1972, als der Kanton das Kollegium Maria Hilf in Schwyz übernahm, gab es sogar nur private Mittelschulen.

Heute ist dieses Erbe in Gefahr. Weil der Kanton jahrelang keine kostendeckenden Beiträge bezahlt hat, droht mittelfristig das Aus für unsere geschichtsträchtigen, privaten Mittelschulen. Damit verlöre rund die Hälfte aller Schwyzer Schülerinnen und Schüler ihre beliebte Ausbildungsstätte.

Die Mittelschulen in Einsiedeln, Immensee und Ingenbohl werden seit jeher von Jugendlichen aus allen Bevölkerungsschichten besucht. Sie sind keine Eliteschulen für die Mehrbesseren.

Die Mittelschullandschaft im Kanton Schwyz ist dezentral organisiert. Das hat sich bewährt. Die dezentralen Standorte ermöglichen kurze Schulwege und ein familiäres Bildungsklima. Das sind Vorteile, die Jugendliche und Eltern sehr schätzen.

Sie, sehr geehrte Mitglieder des Regierungsrats, werden in den nächsten Monaten einen Gegenvorschlag zu den beiden Initiativen «Für eine dezentrale Mittelschullandschaft» und «Für eine faire Mittelschulfinanzierung» erarbeiten.

Wir bitten Sie eindringlich, dem Kantonsrat einen Vorschlag zu unterbreiten, der das Überleben der privaten Mittelschulen langfristig sichert und an der bewährten dezentralen Mittelschullandschaft festhält.

Wir danken Ihnen dafür.





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    Hervorragende Mittelschulen haben im Kanton Schwyz eine mehr als 150jährige Tradition, auf die wir stolz sind. Heute ist dieses Erbe in Gefahr. Weil der Kanton jahrelang keine kostendeckenden Beiträge bezahlt hat, droht mittelfristig das Aus für unsere geschichtsträchtigen privaten Mittelschulen. Damit verlören rund die Hälfte aller Schwyzer Schülerinnen und Schüler ihre beliebte Ausbildungsstätte und der Kanton müsste für teures Geld für Ersatz sorgen.

    Kurze Schulwege, familiäres Bildungsklima, hervorragende Schulen mit vielfältigen pädagogischen Ansätzen, all das sind Vorteile, die Jugendliche und Eltern sehr schätzen. Gerade als ländlicher Kanton sollten wir diese Vorzüge nicht aus der Hand geben. Es ist einer unserer Trümpfe und trägt dazu bei, dass Schwyz ein attraktiver Standort für Familien, Firmen und gute Steuerzahler bleibt. Deshalb setzen wir uns für den Erhalt der dezentralen Mittelschullandschaft ein.

    28’000 m2 Fläche wären auf einen Schlag ungenutzt, wenn das Theresianum Ingenbohl schliessen müsste.

    Unterschreiben Sie jetzt unseren Appell an den Schwyzer Regierungsrat.

    Vorname
    Nachname
    PLZ
    Helen
    Gmür
    8820
    Theresa
    Limacher
    5737
    Susanne
    Büecheler
    6440
    Elisabeth
    Elsener
    6443
    Zoë
    Herzog
    6288